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Naturkosmetik. Naturseifen. Bewusster Konsum. Kleine grüne Monster und was sonst noch dazwischen kommt.

DIY Haarmaske aus Kokosöl: Fettnäpfchen wider Willen

3 Kommentare

DIY Haarmaske Kokosöl Bad Hair

Lange nichts gehört von den kleinen grünen Monstern, die in meinem Kosmetik-Schrank ihr Unwesen treiben! Denn: seit 1. Juli habe ich endlich endlich einen neuen, spannenden Job gefunden, der mir erstmal viel Einarbeitung abverlangt und die Monsterchen momentan noch etwas schweigsam macht.

Fettnäpfchenalarm!! Am Abend vor meinem ersten Arbeitstag im neuen Job wollte ich meinen Haaren und der Kopfhaut einen Extrakick Pflege gönnen, für den glänzenden Auftritt am nächsten Tag. Wir wissen ja, Kokosöl ist supertoll für sämtliche Haut- und Körperbelange. Deswegen sollte eine Haarkur für Glanz und Geschmeidigkeit sorgen. Also habe ich das pure Kokosöl Esslöffelweise (!!verrückt!!) entnommen, hopps, drauf auf den Kopf und rein in die Spitzen damit. Haare und Kopf in ein Handtuch eingepackt und einwirken lassen. Dann folgte das große Ausspülen…

Mir war bewusst, dass es durchaus schwierig werden könnte, das Öl von meinem Kopf wieder runterzubekommen. Und das war es dann auch. Ich habe geschubbelt und gewuschelt, geseift und gewässert was das Zeug hielt, beim dritten Mal letztendlich kam Shampoo anstelle von Haarseife zum Einsatz. Holla. Es half nichts. Die Suchmaschine meiner Wahl spuckte mir dann ein paar spärliche Tipps aus, das Zeug wieder vom Kopf zu bekommen. Mutig bin ich danach aber erstmal ins Bett gegangen, in der Hoffnung, die Haare würden einen Teil des Öls über Nacht aufnehmen.

Der nächste Morgen. Strähniges Haar wie am Abend zuvor. Alles andere wäre auch zu einfach gewesen. Google hatte mich am Abend vorher auf einen dummen Fehler aufmerksam gemacht – bevor das Fett mit Wasser in Berührung kommt, muss Shampoo oder Seife auf das Haar, da Öl ja wasserabweisend wirkt. Ja, das war nicht mein schlauster Tag gewesen. Am Morgen mischte ich mir eine experimentelle Mixtur aus warmen Wasser, Backpulver und Essig in einer weiten Schüssel, bearbeitete meine trockenen Haare mit ein bisschen angefeuchteter Seife vor und kniete mich gute 10 Minuten vor die Schüssel. Ich knetete Haare und Kopfhaut immer wieder mit der Mischung durch. Das sah bestimmt lustig aus.

Danach shampoonierte ich meine feuchten Haare ordentlich ein, auf dass der Schaum nur so flog. Ausgespült. Und – juhu! Vorzeigbare Haare und fettfreie Kopfhaut. Uff. So schlecht sah das ganze auch gar nicht aus. Geglänzt haben die Haare jedenfalls, und weich waren sie. Meine Mitbewohnerin hat mich sogar gefragt, ob ich die Haare gefärbt hätte, sie wären irgendwie brauner als sonst. Oha, farbauffrischend wirkt Kokosöl also auch noch.

Mein fettes Kokoserlebnis hatte mich aber nicht ausreichend abgeschreckt. Zwei Wochen später probierte ich die Haarkur nochmal aus, diesmal den Klassiker, ab halber Länge bis in die Spitzen einmassiert. Diesmal kamen nur 2 schüchterne Teelöffel Kokosöl zum Einsatz. Über Nacht einwirken lassen und am nächsten Morgen nicht mit Wasser, nein, erstmal mit angefeuchteter Seife ran. So hält Kokosöl bei mir auch das, wovon so viele schwärmen – glänzendes Haar, gefühlt weniger Spliss und nach den vielen sonnigen Tagen ist es auch nicht mehr trocken und strapaziert. So mag ich das und schließe mich den Lobpreisungen an.

Fazit: Für mich gibt’s Kokosöl jetzt nur noch in den Spitzen. Für alles andere bin ich zu blöd 😉 Wobei, Isabel hat da so ein verlockendes Rezept für eine Haarcreme gepostet… Ich bin einfach zu neugierig.

Welche Erfahrungen habt ihr mit purem Kokosöl im Haar gemacht? Wendet ihr es auch auf der Kopfhaut an, und wenn ja, wie werdet ihr es wieder los?

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3 Kommentare zu “DIY Haarmaske aus Kokosöl: Fettnäpfchen wider Willen

  1. Ich verteile Kokosöl auch nur in die Längen und Spitzen – fein dosiert wohlgemerkt 😀 Zum Auswaschen nutze ich das Tiefenreinigungsshampoo von Balea. 2x ausspülen und es sind keine Restbestände mehr im Haar 😉

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  2. Als ich das erste mal über eine Haarkur mit Kokosöl gelesen habe stand da, ich solle es über Nacht einwirken lassen und dann einfach nur mit warmem Wasser ausspülen. Da kann man sich vorstellen, dass ich ausgesehen habe, als wäre ich in die Fritteuse gefallen ;-). Ich wasche das Öl jetzt immer mit Shampoo aus. Und es wirkt ….
    Und herzlichen Dank für die Verlinkung :-).
    Liebe Grüße
    Isabell

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  3. Ou ja, das kann daneben gehen. 😀 Nach deinem Post, habe ich aber auch Lust gekriegt es mal wieder auszuprobieren, da die Ergebnisse sich wirklich sehen lassen können, wenn alles gut geht! 🙂

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