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Naturkosmetik. Naturseifen. Bewusster Konsum. Kleine grüne Monster und was sonst noch dazwischen kommt.

Schönes Haar durch die Naturhaarbüste: weg vom Haare- hin zum Kopfhautbürsten

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Naturhaarbüste + Holzkamm

Gut gerüstet: Naturhaarbürste, Holzkamm, Bürstenreiniger.

100 Bürstenstriche für schönes Haar, eine Binsenweisheit mit wahrem Kern. Doch Haare bürsten war gestern! Ihr haltet eure eigene Naturhaarbürste in den Händen uns seid wild darauf, eurer Kopfhaut den ultimativen Borstenkick zu geben. Ab heute wird die Kopfhaut gebürstet! Akribische 100 Bürstenstriche müssen nicht sein, bürstet und massiert die Kopfhaut einfach so lange, wie ihr es angenehm empfindet, doch Zahlenliebhabern sei die Zählerei nicht verwehrt.

Warum Kopfhautbürsten? Die Kopfhaut wird von allen Seiten massiert und zur Durchblutung angeregt, weiterhin von Staub, abgestorbenen Hautzellen und anderem Zeug, das nicht auf den Kopf gehört, befreit. Fühlt sich gut an und die Kopfhaut kann befreit aufatmen. Führt nach Möglichkeit jeden Bürstenstrich bis in die Haarspitzen aus, um den Talg bis in die Haarspitzen zu verteilen. Das wirkt Spliss effektiv entgegen.

Kopfhautbürsten – gewusst wie

In Phase 1 startest du kopfüber. Führe die Bürste zuerst vom Nacken über den Hinterkopf zur Stirn. Vermutlich befindest du dich hier noch auf wohl bekanntem Terrain. Achte aber darauf, dass die Borsten deine Kopfhaut angenehm berühren. Spiele dabei ein bisschen mit dem Druck, um deinen optimalen Massagedruck zu finden.

Phase 2 wird schon ungewohnter. Immernoch kopfüber geht es nun von Ohr zu Ohr. Hier führt die Route vom rechten Ohr über den Nacken zum linken Ohr, dann vom rechten Ohr etwas weiter oberhalb des Nackens nach links usw. So arbeitest du dich vom Nacken über den Scheitel bis vor zur Stirn, dabei möglichst immer Borstenkontakt zur Kopfhaut halten. Dann sollte der komplette Hinterkopf einmal von rechts nach links abgearbeitet sein und du fühlst dich wahrscheinlich so, als hätte dich ein kräftiger Wind von der Seite durchgepustet. Keine Sorge, das muss so sein 🙂

Phase 3 bietet dasselbe Spiel wie Phase 2, nur seitenverkehrt.

In Phase 4 heißt es: Kopf hoch! Dafür streiche ich mit geradem, aufgerichteten Kopf meine Haare kurz wieder zurück, um das entstandene Gewuschel etwas zu bändigen. Dann wird von der Stirn bis zum Nacken wieder die gesamte Kopfhaut gebürstet.

Fertig!

So eine Prozedur dauert bei mir im Schnitt ca. 5 Minuten. Ich gebe zu, ich halte mich mittlerweile nicht mehr genau an diesen Ablauf, doch ohne meine morgendliche Kopfhautmassage mag ich nicht mehr das Haus verlassen.

Sofort sichtbarer Effekt: Volumen! Mein sehr glattes Haar hat in der Zeit, seit ich Haarwaschseife und Kopfhautbürsten anwende, deutlich an Volumen und Glanz gewonnen. Spliss habe ich nur noch vereinzelt und deutlich weniger. Haare waschen muss ich auch seltener, ohne dass die Haare fettig aussehen. Ihr merkt schon, ich bin überzeugte Kopfhautbürsterin 🙂

Ein wichtiger Hinweis zum Haarewaschen:

Vor dem Haarewaschen immer gut die Haare und Kopfhaut bürsten. Dadurch entfernt ihr schonmal eine erste Ladung Schmutz. Nach der Wäsche das nasse Haar aber bitte nicht mit der Naturhaarbürste entwirren. Die Schuppenschicht des Haares ist durch die Feuchtigkeit aufgeqollen und somit leichter anfällig für Verletzungen. Deswegen die nassen Haare nur ausdrücken und nach Möglichkeit nicht aneinanderrubbeln.

Zum Entwirren der Mähne nehmt ihr am besten einen Holzkamm. Plastikkämme sind nicht zu empfehlen, da diese in der Regel an ihren Zinken kleine Plastiknarben aufweisen, als Überbleibsel des Herstellungsprozesses. Diese können aber das aufgeweichte Haar schädigen. Nebenbei – so ein Holzkamm liegt wunderbar in der Hand, allein dieses Gefühl möchte ich nicht mehr missen.

Pflege der Bürste

Nach einigen tiefgreifenden Bürstaktionen kann sich ordentlich Schmutz in der Bürste sammeln. Wichtig ist dann, dass diese immer wieder gut saubergemacht wird. Dazu entferne ich zuerst mit der Hand alle losen Haare, die ich zu greifen bekomme. Danach gehe ich mit einem einfachen Kamm durch die Borsten und entferne so schonmal einiges an Staub und Flusen. Das Zeug wäre sonst alles in den Haaren verblieben, bäh! Zum Schluss spüle ich die Bürste nochmal mit einem milden Duschgel aus. Als besonderes Hilfsmittel gibt es noch Bürstenreiniger, die im Prinzip selbst kleine Bürsten sind, zu sehen auf dem Bild oben. Mit so einem Bürstchen kann man noch unterstützend die Borsten und Holzzwischenräume säubern. Abschließend lasse ich die Bürste mit den Borsten nach unten trocknen. Dann ist sie schnell bereit für neue Einsätze 🙂

Habt ihr Erfahrungen mit Kopfhautbürsten? Habt ihr eine eigene Routine? Oder habt ihr vielleicht Tipps zum Säubern der Bürste?

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