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Naturkosmetik. Naturseifen. Bewusster Konsum. Kleine grüne Monster und was sonst noch dazwischen kommt.

Das Geheimnis von schönem Haar: vom Haare- zum Kopfhautbürsten

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kopfhaut

Hallo, du da oben! Kopfhaut. Das vernachlässigte Wesen.                  (Bildquelle: www.JenaFoto24.de / pixelio.de)

Tagtäglich bürsten wir es, das Gemüse auf unserem Kopf. Beseitigen die Wirrungen und Fitze der Party, die unser Schopf letzte Nacht ohne uns gefeiert hat, ziehen den Scheitel nach oder bändigen das Haar zu einer tageslichttauglichen Frisur. Doch das, was in der Tiefe liegt, wird leider meist schändlich vernachlässigt – unsere Kopfhaut, Nährboden und Versorger für unsere Haarwurzeln. Stattdessen schubbern wir nur mal kurz rüber mit den Gumminoppen unserer Haarbüste, kleistern die Kopfhaut zu mit Gel, Haarspray, Schaumfestiger oder Silikonen und anderen Stoffen aus Shampoo, Spülung oder Haarkur. Und unsere Kopfhaut? Die hats ganz schön schwer, da noch durchzuatmen. Und wir vergessen sie, liegt sie doch dort oben ganz unscheinbar und gut versteckt unter unseren Haaren. Doch spätestens wenn sie anfängt zu jucken, zu schuppen, dann wird uns bewusst: Hej, da ist ja noch wer. Und dieser ‚wer‘ geht uns tierisch auf den Keks. Also noch mehr Shampoo, Kur, Spülung und weitere Wundermittelchen draufgeklatscht. Nur meist wird es dadurch nicht besser. Was also tun?

Unsere Kopfhaut will eigentlich nur eins – atmen, frei von Schmutzpartikelchen oder abgestorbenen Zellen. An den restlichen Stellen unseres Körpers geschieht der Abrieb von abgestorbenen Körperzellen ganz gut von allein, durch das Reiben der Kleidung auf unserer Haut beispielsweise. Nur auf dem Kopf, da sieht es anders aus… Anstelle den Abtransport von Schmutz, Zellen und Talg zu befördern, der Haut eine kleine Massage zur Durchblutungsförderung zu verpassen, kleben wir sie zu was das Zeug hält. Folgen können sein:

  • Juckende Kopfhaut
  • Trockenes Haar
  • Spliss
  • Wenig bis kein Volumen
  • Glanzlosigkeit
  • Schuppen
  • Haarausfall
  • Kopfhautkrankheiten wie Schuppenflechte

Woooow! Und das alles nur, wegen vernachlässigter Kopfhaut! Doch keine Bange, eine kleine Umstellung der Pflege kann einen großen Unterschied bewirken. Da wäre einmal natürlich die Umstellung auf silikonfreie Pflegemittel, besser noch auf Naturkosmetik, im besten Fall auf Haarwaschseife. Diese Umstellung kann für den ein oder anderen schon ein großer Schritt sein. Mindestens ebenso wichtig ist aber:

Die richtige Haarbüste

Mit der richtigen Haarbürste entwirrt ihr nicht nur eure Haarpracht, nein, mit der passenden Technik könnt ihr noch weit mehr erreichen: Massage der Kopfhaut, Entfernen von Schmutz und abgestorbenen Hautzellen und Pflege der Haare, wortwörtlich bis in die Spitzen.

Alles was ihr dafür braucht, ist eine Naturhaarbürste mit Wildschweinborsten. Der Körper der Bürste sollte am besten pur aus Holz sein, da dies die Reinigung der Bürste enorm erleichtert. Macht es euch einfacher und verzichtet auf Bürsten mit dieser gummiartigen Polsterung, in der die Borsten stecken. Das braucht kein Mensch und keine Kopfhaut.

Und warum Wildschweinborsten? Diese können den Talg, den die Kopfhaut fleißig produziert, aufnehmen und im Haar verteilen. Wer jetzt denkt: Iiiih, der Talg gehört doch weggewaschen, den will ich nicht im Haar! … der irrt. Dieser Talg legt sich schützend um euer Haar und pflegt es bis in die Spitzen. Ganz ohne dabei fettig auszusehen, zu riechen oder sich sonst irgendwie unangenehm zu verhalten.

Weiterhin transportieren die Wildschweinborsten auch unerwünschten Staub und abgestorbene Zellen ab, die sich unschön in der Bürste sammeln. Aber hey, lieber das Zeug in der Bürste, wo es sich leichter entfernen lässt, als auf dem Kopf, oder?

Das ist nun das Wichtigste – Holzbürste mit Wildschweinborsten anstelle von Plastikbürste mit Kunststoffborsten.

bürste1

Holz, Wildschweinborsten, gerundeter Kopf – mehr braucht es nicht.

Sehr zu empfehlen ist jedoch noch ein Bürstenkopf, der leicht geschwungen ist. Denn: Sie passt sich ideal eurem Kopf an und man gelangt viel besser an alle Stellen am Kopf. Somit kann die Haut dort sehr viel besser erreicht, gebürstet, massiert und gereinigt werden. Meine Bürste ist auch so geformt, und so kann ich aus eigener Erfahrung sagen, diese Rundung macht das Kopfhautbürsten viel viel angenehmer.

Weiterhin gibt es noch die Möglichkeit, eine Bürste mit einem ergonomisch geformten Bürstenkopf zu benutzen. Bei diesen Bürsten kann man bequem direkt am Bürstenkopf anfassen und den Druck und Streichung auf die Kopfhaut sehr viel besser kontrollieren. Ich denke, das ist nicht unbedingt nötig, aber sicher ein sinnvolles Plus.

Bei all den Vorteilen der ergonomischen, an die Kopfform angepassten Wildschweinborsten-Natur-Holz-Wunderbürsten sei jedoch gesagt – bei dem Preis wird der geneigte Käufer vermutlich erstmal schlucken. Ein gutes Exemplar kostet um die 35€. Das ist ganz schön viel, verglichen mit den günstigen Plastikbürsten aus Drogerie & Co. Aber, und das sollte man nicht vergessen: man nutzt so eine Bürste in der Regel viele Jahre, tagein, tagaus. Wem das jedoch zu teuer ist, dem reicht auch eine günstigere Bürste aus Holz und Wildschweinborsten ohne kopfformangepasstem Bürstenkopf. Zumindest für den Anfang 😉

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2 Kommentare zu “Das Geheimnis von schönem Haar: vom Haare- zum Kopfhautbürsten

  1. Wildschweinborsten fallen für mich leider weg. Ich bin dann doch eher für Kopfhautmassagen und Kopfhautmasken oder Tinkturen 🙂

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