KleineGrueneMonster

Naturkosmetik. Naturseifen. Bewusster Konsum. Kleine grüne Monster und was sonst noch dazwischen kommt.

“Many people are so poor that the only thing they have is money.” – Rodolfo Costa

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7Gestern stolperte ich über die kurze Geschichte eines reichen chinesischen Mannes, der seinen Sohn für einige Tage aus seinem luxuriösen Umfeld in die ländliche Gegend schickte. Das Gespräch der beiden nach dieser Erfahrung ist unerwartet  und stimmt nachdenklich. Ja, sie ist kitschig, ein wenig verklärt und ja, auch ich hatte einige ‚aaaaber…‘ im Kopf. Aaaaber ich sehe sie als eine Parabel darüber, wie verschroben unsere Wertvorstellungen zuweilen sind und Reichtum nicht ausschließlich in Geld oder materiellem Konsum bemessen werden kann.

Ein sehr reicher chinesischer Mann schickte seinen Sohn in die ländliche Gegend, um ihn Armut erleben zu lassen. Drei Tage lang lebte sein Sohn bei einer Familie auf dem Land. Als er nach Hause zurückkehrte, hatte er das folgende Gespräch mit seinem Vater:

Der Vater fragte: „Und, wie war es?“

Der Sohn sagte: „Ich denke, es ist in Ordnung.“

„Was ist der Unterschied zwischen unserem Heim und ihrem?“ fragte der Vater.

“Oh! Es gibt eine Menge Unterschiede!“ antwortete der Sohn aufgeregt,

„Wir haben einen Hund zu Hause, aber sie haben vier.

Wir haben gereinigtes Wasser in unserem Pool, aber sie haben einen einen wirklich großen Teich mit frischem und klarem Wasser, es sind sogar Fische darin!

In unserem Garten sind Lampen, während der Mond und die Sterne in der Nacht hell auf ihre Felder scheinen.

Unseren Garten beschränken Mauern, aber ihrer ist unbegrenzt. Ihr Garten erstreckt sich bis an den Rand des Himmels.

Wir hören CDs hier zu Hause, doch sie hören das Gezwitscher der Vögel und andere natürliche Laute.

Unser Haus ist umgeben von Mauern, aber sie heißen immer Freunde willkommen, sodass ihre Tür immer offen steht.

In der Stadt verbinden uns Handys und Computer; dort sind die Menschen nah verbunden mit der Natur und ihren Familien.“

Der Vater war sehr überrascht über das, was der Sohn sagte. „Dad, danke, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir eigentlich sind.“

(Da ich nach kurzer Suche keine deutsche Übersetzung gefunden habe, habe ich die Geschichte kurzerhand selbst übersetzt. Den englischen Ausgangstext findet ihr hier)

Ich wünsche euch eine schöne Osterzeit, genießt sie mit Familie und Freunden oder einem Hobby. Was auch immer ihr tut, bereitet euch Momente, an die ihr euch gerne erinnert.

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