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Dirrrrty Dozen vs. Clean Fifteen – Dreckige Kerlchen im Obst- und Gemüseregal

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EWGs Dirty Dozen

Uiuiui, heute wirds ein wenig schmutzig bei den kleinen grünen Monstern! Das dreckige Dutzend aka the Dirty Dozen 2015 schaut vorbei, gleich gefolgt von den 15 saubersten Kerlchen, den Clean Fifteen. Wer sie sind? Die 12 Früchte mit den meisten und die 15 Früchte mit der geringsten Pestizidbelastung, herausgegeben von der EWG (Environmental Working Group) in ihrem Environmental Working Group Shopping Guide. Ihre Mission – mehr Transparenz für die Verbraucher schaffen, und diesen bei der Entscheidung zu helfen, ob es sinnvoll ist, mehr Geld für BioÖkoSupertolles Obst und Gemüse auszugeben und wo es nicht unbedingt nötig ist.  Auch wer gerne Bio-Obst und Gemüse kaufen würde, um die Belastung mit Pestiziden und Chemikalien zu mindern, aber eine komplette Umstellung finanziell nicht möglich ist, findet hier eine Option zum Mittelweg. Für das Dirty Dozen ist es demnach empfehlenswert, diese in Bio-Qualtität zu kaufen.

Die Untersuchung kommt wie EWG selbst aus den USA, doch ich denke, auch für uns in Europa bietet der Guide eine gute Orientierung, unterscheiden sich die Erzeugerländer der importierten Früchte letzten Endes vermutlich nicht großartig voneinander.

Einige interessante Erkenntnisse des Reports zum Dirty Dozen:

  • Für 99% der getesteten Äpfel, 98% der Pfirsiche und 97% der Nektarinen wurden Rückstände von mindestens einem Pestizid gefunden
  • Eine durchschnittliche Kartoffel hat im Verhältnis zu ihrem Gewicht mehr Pestizide als alle anderen getesteten Produkte
  • Auf einer einzigen Probe einer Traube wurden 15 verschiedene Pestizide gefunden, ebenso bei Paprika

Dagegen sind auf den Clean Fifteen Pestizidrückstände sehr selten, denn nur in 5,5% der Proben wurden 2 oder mehr Pestizide gefunden.

Das Dirty Dozen, Obst und Gemüse mit der höchsten Schadstoffbelastung:

    1. Äpfel
    2. Pfirsiche
    3. Nektarinen
    4. Erdbeeren
    5. Trauben
    6. Sellerie
    7. Spinat
    8. Paprika
    9. Gurken
    10. Cherry Tomaten
    11. Zuckererbsen (importiert)
    12. Kartoffeln

Das „Dirty Dozen Plus“ beinhält:

    1. Chilischoten
    2. Grünkohl / Kohlblätter

Hier sind die Clean Fifteen, das Obst und Gemüse mit der geringsten Belastung:

    1. Avocados
    2. Zuckermais
    3. Ananas
    4. Weißkohl
    5. Erbsen (gefroren)
    6. Zwiebeln
    7. Spargel
    8. Mangos
    9. Papayas
    10. Kiwis
    11. Auberginen
    12. Grapefruits
    13. Zuckermelone
    14. Blumenkohl
    15. Süßkartoffeln

Hier findet ihr die Auflistung aller 48 Produkte und ihr Ranking, gemessen an Schadstoffbelastung. Je niedriger der Rang der Frucht, desto geringer ist die Belastung.

Ich denke, die Liste gibt einge gute Hinweise, sollte aber dennoch differenziert betrachtet werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass bspw. Äpfel vom regionalen Bauern vom Wochenmarkt nicht so dermaßen belastet sind. Diese kleineren Erzeuger wollen und müssen schließlich auch nachhaltig wirtschaften, um überleben zu können. Einen unverblümten und sehr persönlichen Einblick zu diesem Thema liefert ein offener Brief an den Verbraucher von Bauer Willi, der den ein oder anderen Denkanstoß mit sich bringt.

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